Das Studium in der Wolke

Mit Sciebo gibt es endlich einen sicheren und nicht kommerziellen
Speicherplatz für alle Studierenden

von Ronny Bittner und dem IT-Referat

Wer im Studium gemeinsam Projekte oder Referate erarbeiten und dabei Dateien mit anderen Studierenden teilen muss, der hat bisher meist auf Google Drive oder Dropbox zurückgegriffen. Mit Sciebo könnte sich das nun ändern.

Sciebo ist ein gemeinsames Projekt von Sync & Share NRW, das einen nichtkommerziellen Cloud-Speicherdienst für Forschung, Studium und Lehre zur Verfügung stellt. 22 Hochschulen in NRW machen mit und die Universität Bonn ist nicht nur Teilnehmer, sondern stellt neben Münster und Duisburg-Essen einen der drei Server-Standpunkte. „Das Studium in der Wolke“ weiterlesen

Die Universität lebt!

Rede zur Eröffnung des Akademischen Jahres 2015

von Lillian Bäcker

Sehr geehrte Anwesende,

_MG_0117-2ich freue mich sehr, mit Ihnen allen zusammen so feierlich den Beginn des akademischen Jahres zu begehen. Es ist eine gute Gelegenheit, um sich noch einmal zu besinnen, was wir als Universität sind und was wir sein wollen. Wobei… Vor allem geht es doch darum, was wir sein wollen. Denn daran sollte sich unser Handeln orientieren, um das Bestmögliche zu erreichen. Wer Visionen hat, soll bekanntlich zum Arzt gehen… Aber von ihnen lebt letztendlich unsere Bildungslandschaft. „Die Universität lebt!“ weiterlesen

„Wirtschafts-Wissenschaft!“

Zur feierlichen Eröffnung des Akademischen Jahres 2015/16

von Tobias Panthel

wiwiBöse Zungen behaupten ja, dass das Gegenteil von gut nicht schlecht, sondern gut gemeint sei. Bei der Eröffnungsfeier des Akademischen Jahres 2015/2016 in der Aula der Universität am 19. Oktober hätte man jedenfalls zu diesem Gedanken kommen können. Wir schreiben das Jahr 2015 und man rühmt sich tatsächlich damit, dass nun endlich mehr Studenten [sic!] bei diesen Feierlichkeiten anwesend seien, dass die Universität Bonn in Zukunft auch gerne gute Lehre (und nicht nur elitäre Forschung) haben möchte und schließlich, dass man sogar eine Prorektorin für digitale Angelegenheiten habe. Hört, hört, das muss dieser Fortschritt sein von dem immer alle reden. „„Wirtschafts-Wissenschaft!““ weiterlesen

„Der wirtschaftliche Druck wird wachsen“

Jürgen Huber ist der neue Geschäftsführer des Studierendenwerks Bonn. Ein Gespräch über Pläne und Ziele. 

Interview von Ronny Bittner

fw: Seit dem 1. Juli 2015 sind Sie neuer Leiter des Studierendenwerkes Bonn. War das schon immer ein Traum von Ihnen? Wie sehen Sie Ihre neue Herausforderung?

Foto: Barbara FRommann
Foto: Barbara Frommann/Studierendenwerk

Huber: Ich habe in meinem wirtschaftswissenschaftlichen Studium bereits einen Schwerpunkt auf öffentliche Unternehmungen und Sozialpolitik gelegt. Es war für mich recht früh klar, dass ich beruflich im Non-Profit-Bereich Fuß fassen möchte. Ich bin lange Jahre als Verwaltungsdirektor und Geschäftsführer im Bereich des Krankenhaus-Managements tätig gewesen. „„Der wirtschaftliche Druck wird wachsen““ weiterlesen

Rechtswidrige Anwesenheitspflicht? Wir können helfen!

vom Referat für Hochschulpolitik

Die neue Fassung des im letzten Jahr geänderten Hochschulgesetzes hat noch einmal klargestellt, dass eine „verpflichtende Teilnahme der Studierenden an Lehrveranstaltungen“ nur ausnahmsweise in Fällen vorgesehen werden kann, in denen das „prägende Hauptlernziel“ einer Veranstaltung nicht ohne physische Präsenz erreicht werden kann. Dies ist etwa bei Praktika, praktischen Übungen und Sprachkursen der Fall, nicht aber, „[s]obald es mindestens im selben Maß um die Vermittlung von fachlichen Kompetenzen und Fähigkeiten geht“ (Einführungshinweis des MIWF vom 30. September 2014). Wo sie überhaupt noch möglich ist, muss die Pflicht außerdem verhältnismäßig ausgestaltet sein. „Rechtswidrige Anwesenheitspflicht? Wir können helfen!“ weiterlesen

„Folgt immer eurer Leidenschaft und seid motiviert!“

Im Gespräch mit Daron Acemoglu

MIT-Ökonom: Prof. Daron Acemoglu
MIT-Ökonom: Prof. Daron Acemoglu

Prof. Daron Acemoglu ist einer der am meisten zitierten Ökonomen weltweit. Er forscht unter anderem in Politischer Ökonomie und ist mit James A. Robinson Autor des Bestsellers „Why Nations Fail“. In diesem untersucht er, warum es derartig starke Wohlstandsunterschiede zwischen Völkern gibt und kommt zu dem Schluss, dass vor allem Institutionen darüber entscheiden, ob ein Land reich oder arm wird. Er kam im Rahmen der Machot Lecture nach Bonn und gab der BAStA ein Interview. Die Manchot Lecture ist eine jährlich in Bonn stattfindende Vortragsreihe berühmter Ökonomen. 2008 war James Tirole zu Gast, welcher im letzten Jahr den Wirtschaftsnobelpreis verliehen bekommen hat. „„Folgt immer eurer Leidenschaft und seid motiviert!““ weiterlesen

„Als Universität müssen wir gemeinsam agieren!“ – Im Gespräch mit Prof. Dr. Michael Hoch

Prof. Dr. Michael Hoch
Prof. Dr. Michael Hoch
Prof. Dr. Michael Hoch

Die Universität Bonn hat zum Sommersemester 2015 einen neuen Rektor. Prof. Dr. Michael Hoch ist im Dezember 2014 vom Hochschulrat einstimmig zum neuen Rektor gewählt worden und hat bereits eine bewegte Vergangenheit an unserer Universität. Darüber und was er sich für seine Amtszeit vorgenommen hat, haben wir mit ihm für euch gesprochen.

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Schön (und) selten – Orchideenfächer an der Uni Bonn

1. Teil: Die Keltologiekeltenartikel

In diesem ersten Teil der Info- und Interviewreihe „Schön (und) selten“ stellt Mitredakteur Mike Kerpers nicht nur sein eigenes Fach vor. Er nutzt es als Einstieg in die Thematik der Kleinen oder auch Orchideenfächer. Kleine Fächer sind Randgebiete der Forschung, die meisten davon finden sich in den Geisteswissenschaften und dort besonders unter den Philologien und Kulturwissenschaften. An der Uni Bonn wird eine noch recht breite Palette an kleinen Fächern angeboten. Diese Reihe stellt eben jene Fächer vor. Solange es sie noch gibt…

„Schön (und) selten – Orchideenfächer an der Uni Bonn“ weiterlesen

Stellenkürzungen – Nichts Neues für kleine Fächer?

aus der Reihe „Schön (und) selten – Orchideenfächer an der Uni Bonn“

Dass in der diesjährigen Sparrunde alle Fakultäten von Kürzungen betroffen sind, ist bekannt. Doch wie sieht es bei den Stiefkindern der Alma Mater, den kleinen Fächern aus? Nach Jahren des Darbens scheinen die Institute dieser Fächer eher „einsparungsgewohnt“.

Ich konnte den de facto Institutsleiter der Keltologie, Dr. Gisbert Hemprich zu einem Interviewtermin treffen und dazu befragen.

MK: Herr Hemprich, dieses Jahr müssen ja alle mit sparen. Macht sich das bei den kleinen Fächern wie der Keltologie überhaupt noch bemerkbar? „Stellenkürzungen – Nichts Neues für kleine Fächer?“ weiterlesen