Rechtswidrige Anwesenheitspflicht? Wir können helfen!

vom Referat für Hochschulpolitik

Die neue Fassung des im letzten Jahr geänderten Hochschulgesetzes hat noch einmal klargestellt, dass eine „verpflichtende Teilnahme der Studierenden an Lehrveranstaltungen“ nur ausnahmsweise in Fällen vorgesehen werden kann, in denen das „prägende Hauptlernziel“ einer Veranstaltung nicht ohne physische Präsenz erreicht werden kann. Dies ist etwa bei Praktika, praktischen Übungen und Sprachkursen der Fall, nicht aber, „[s]obald es mindestens im selben Maß um die Vermittlung von fachlichen Kompetenzen und Fähigkeiten geht“ (Einführungshinweis des MIWF vom 30. September 2014). Wo sie überhaupt noch möglich ist, muss die Pflicht außerdem verhältnismäßig ausgestaltet sein. Rechtswidrige Anwesenheitspflicht? Wir können helfen! weiterlesen

„Folgt immer eurer Leidenschaft und seid motiviert!“

Im Gespräch mit Daron Acemoglu

MIT-Ökonom: Prof. Daron Acemoglu
MIT-Ökonom: Prof. Daron Acemoglu

Prof. Daron Acemoglu ist einer der am meisten zitierten Ökonomen weltweit. Er forscht unter anderem in Politischer Ökonomie und ist mit James A. Robinson Autor des Bestsellers „Why Nations Fail“. In diesem untersucht er, warum es derartig starke Wohlstandsunterschiede zwischen Völkern gibt und kommt zu dem Schluss, dass vor allem Institutionen darüber entscheiden, ob ein Land reich oder arm wird. Er kam im Rahmen der Machot Lecture nach Bonn und gab der BAStA ein Interview. Die Manchot Lecture ist eine jährlich in Bonn stattfindende Vortragsreihe berühmter Ökonomen. 2008 war James Tirole zu Gast, welcher im letzten Jahr den Wirtschaftsnobelpreis verliehen bekommen hat. „Folgt immer eurer Leidenschaft und seid motiviert!“ weiterlesen

Das kostspielige Chaos der Abteilung Wohnen

Eine spontan angekündigte Mieterhöhung, diese wieder zurückgenommen, da sie falsch berechnet wurde und jetzt eine rückwirkende Mieterhöhung. Geht das überhaupt und warum greift die Abteilung Wohnen des Studierendenwerkes auf so fragwürdige Methoden zurück?

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„Als Universität müssen wir gemeinsam agieren!“ – Im Gespräch mit Prof. Dr. Michael Hoch

Prof. Dr. Michael Hoch
Prof. Dr. Michael Hoch

Die Universität Bonn hat zum Sommersemester 2015 einen neuen Rektor. Prof. Dr. Michael Hoch ist im Dezember 2014 vom Hochschulrat einstimmig zum neuen Rektor gewählt worden und hat bereits eine bewegte Vergangenheit an unserer Universität. Darüber und was er sich für seine Amtszeit vorgenommen hat, haben wir mit ihm für euch gesprochen.

„Als Universität müssen wir gemeinsam agieren!“ – Im Gespräch mit Prof. Dr. Michael Hoch weiterlesen

Schön (und) selten – Orchideenfächer an der Uni Bonn

1. Teil: Die Keltologiekeltenartikel

In diesem ersten Teil der Info- und Interviewreihe „Schön (und) selten“ stellt Mitredakteur Mike Kerpers nicht nur sein eigenes Fach vor. Er nutzt es als Einstieg in die Thematik der Kleinen oder auch Orchideenfächer. Kleine Fächer sind Randgebiete der Forschung, die meisten davon finden sich in den Geisteswissenschaften und dort besonders unter den Philologien und Kulturwissenschaften. An der Uni Bonn wird eine noch recht breite Palette an kleinen Fächern angeboten. Diese Reihe stellt eben jene Fächer vor. Solange es sie noch gibt…

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Stellenkürzungen – Nichts Neues für kleine Fächer?

aus der Reihe „Schön (und) selten – Orchideenfächer an der Uni Bonn“

Dass in der diesjährigen Sparrunde alle Fakultäten von Kürzungen betroffen sind, ist bekannt. Doch wie sieht es bei den Stiefkindern der Alma Mater, den kleinen Fächern aus? Nach Jahren des Darbens scheinen die Institute dieser Fächer eher „einsparungsgewohnt“.

Ich konnte den de facto Institutsleiter der Keltologie, Dr. Gisbert Hemprich zu einem Interviewtermin treffen und dazu befragen.

MK: Herr Hemprich, dieses Jahr müssen ja alle mit sparen. Macht sich das bei den kleinen Fächern wie der Keltologie überhaupt noch bemerkbar? Stellenkürzungen – Nichts Neues für kleine Fächer? weiterlesen

Uni(s) ohne Geld

Demo KielVeraltete Laborgeräte, „Seminare“ mit 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, weniger Bibliotheksspinde als Silberfische in der heimischen WG-Küche – dass hier sowohl von Bonn als auch von vielen anderen Universitäten die Rede sein könnte, spricht wohl Bände. Tatsächlich haben besagte Umstände Ende des letzten Jahres in Kiel dafür gesorgt, dass Tausende Studierende Plakate malten und zum Landtag zogen, um rechtzeitig zur Haushaltsabstimmung den Abgeordneten die Dringlichkeit der Situation nahezulegen. Uni(s) ohne Geld weiterlesen

Hunger auf Bildung!

Alma Mater – nährende Mutter. Unsere Universität trägt nicht nur den Namen des preußischen Königs und Kurfürsten Friedrich Wilhelm III., sondern wird auch gerne als unsere akademische „Ernährerin“ bezeichnet. Ein erlauchter Titel für eine Institution, die im Jahre 1818 im Geiste der humboldtschen Reformen gegründet wurde und seit fast 200 Jahren die Universitätslandschaft Deutschlands prägt und auch weiterhin prägen wird. Das steht außer Frage! Namhafte Forscher und Nobelpreisträger wie zum Beispiel Prof. Dr. Wolfgang Paul oder Prof. Dr. Reinhard Selten, brachte unsere Universität hervor. Hier werden wir mit dem Wissen unserer Professoren und Dozenten genährt, um unsere Persönlichkeit und unsere Bildung immer weiter zu entwickeln. Jedes Jahr erwerben hunderte Studierende einen Abschluss in den unterschiedlichsten Fachrichtungen. Von ‚A‘ wie Altamerikanistik über ‚J‘ wie Jura bis hin zu ‚Z‘ wie Zahnmedizin: Ja, die Uni Bonn hat wirklich viel zu bieten.

Mit dem Rücken zum Studenten, unsere Alma Mater?
Mit dem Rücken zum Studenten, unsere Alma Mater?

Die Vielfalt des universitären Lebens ist bereits an der Architektur unserer Institute erkennbar. Während ein Großteil der philosophischen Fakultät im barocken kurfürstlichen Schloss mit all seiner Pracht untergebracht ist, spiegeln die Betonbauten in Bonn – Endenich die kühle Logik der naturwissenschaftlichen Fächer wider. Die Bonner Universität hat sich in ihrem Leitbild genau diesem Brückenschlag zwischen Modernität und Moderne verschrieben. Doch diese Vielfalt ist nun ernsthaft in Gefahr, die Universität Bonn möchte 17 Professuren streichen. Betroffen sind die unterschiedlichsten Fakultäten und Institute Hunger auf Bildung! weiterlesen

Universität besiegelt das Aus der eigenständigen Rheinischen Landesgeschichte – Ende einer fast 100 jährigen Tradition.

F1000006In Folge weitreichender fakultätsübergreifender Sparmaßnahmen hat die Universität die Zusammenlegung der Lehrstühle für Rheinische Landesgeschichte und der Geschichte der Frühen Neuzeit beschlossen. Diese Fusion bedeutet eine erhebliche Beschränkung zweier traditioneller Forschungsfelder der Bonner Geschichtswissenschaft und das Ende der eigenständigen Rheinischen Landesgeschichte. Mit ihrer fast 100jährigen Geschichte ist die Landesgeschichte einer der traditionsreichsten Bonner Lehrstühle überhaupt und ein Alleinstellungsmerkmal unserer Universität. Er zeichnet sich insbesondere durch seine enge landesweite Vernetzung mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie Archiven, Museen und Universität besiegelt das Aus der eigenständigen Rheinischen Landesgeschichte – Ende einer fast 100 jährigen Tradition. weiterlesen

Uni Bonn stellt sich vor: Interview mit dem HRZ

Zum Start unserer neuen Reihe, in der wir die verschiedenen Bereiche und Personen unserer Universität vorstellen werden, sind wir zu Gast bei Herrn Ragg, dem stellv. Direktor des Hochschulrechenzentrums (HRZ).

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Basta: Hallo Herr Ragg! Was tut eigentlich das Hochschulrechenzentrum?

Ragg: Das Hochschulrechenzentrum ist der zentrale IT-Dienstleister der Universität. Wir stellen alle fächerübergreifenden Systeme wie Ecampus, BASIS, Uni-Wlan und viele andere Dienste bereit.

Basta: Wie sind Sie zum HRZ gekommen und was tun Sie dort? Uni Bonn stellt sich vor: Interview mit dem HRZ weiterlesen