… und basta.

Über die Geschichte der Zeitung des Bonner AStA (Teil1)

Der Friedrichs Wilhelm, so wie man ihn heute kennt, erscheint nun bereits seit fast vier Jahren. Zu Beginn des Wintersemesters 2o15 erschien die erste Ausgabe des Magazins, das vom Bonner AStA herausgegeben wird. Er löste damit die alte Zeitung des Bonner AStA ab, die BAStA. Am 15. Juli 2o15 war mit der Nummer 738 die letzte Ausgabe des Heftes erschienen, dass die Studierendenschaft 25 Jahre lang über Hochschulpolitik informiert hatte.

Die erste Ausgabe der BAStA – übrigens kurz für: Berichte aus dem AStA – war im Jahr 199o erschienen. Sie sollte die immer größer werdende Flugblattflut auf den Tischen der Mensa eindämmen. Bevor es das Internet gab, informierten die Referate des AStA die Studierendenschaft etwa über bevorstehende Veranstaltungen, aber auch über organisatorische Dinge hauptsächlich über Handzettel, diese sollten nun in einem Heft gebündelt werden. So umfasste das Heft in den 9oer Jahren oft nur 4 A4-Seiten auf einem Bogen, erschien aber dafür teils sogar einmal pro Woche. Meist gab es nur einen Artikel pro Ausgabe, oft handelte es sich hierbei um Stellungnahmen des AStA zu aktuellen (hochschul-)politischen Fragen. Im Laufe der Jahre erweiterte sich dann der Umfang des Heftes, ab der Jahrtausendwende betrug der Umfang der BAStA fast durchgehende acht Seiten.

Als linke Hochschulgruppen im Jahr 2o1o den AStA, der zuvor ein Jahr von einer RCDS-Koalition gestellt wurde, übernahmen, erhöhte sich die Anzahl der Seiten erneut, die umfangreichste Ausgabe brachte es auf stolze 24 Seiten. In dieser Zeit erschienen auch die „Themen-BASten“, in denen sich verschiedene Beiträge mit einem Schwerpunktthema auseinandersetzten und teils zu großer Resonanz unter den Leserinnen und Lesern führten. Nicht selten zogen sich die Diskussionen der Leser*innen mit der Redaktion über mehrere Ausgaben hin – heute gibt es solche Debatten – wesentlich zeitnäher – digital.

Im Jahr 2o15 kam dann das Ende, die Gründe hierfür waren vielfältig: Es bestand der Wunsch, neues, engagiertes journalistisches Projekt zu starten, um die ansonsten recht eintönige lokale beziehungsweise universitäre Medienlandschaft zu bereichern. Das Image der BAStA, eher ein Verlautbarungsorgans zu sein, passte hierzu nicht mehr recht, zumal sie zu diesem Zweck ohnehin kaum noch verwendet wurde.

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