„Ende mit dem Demokratiewahn!“

Kommentar von Laila Riedmiller und Samuel F. Johanns

Die beiden OB-Wahlen in Köln und Bonn haben es einmal mehr bewiesen: Niemand will wirklich ernsthaft Demokratie und Wahlrecht!demokrat In Bonn wählten nur circa 45% der Bevölkerung (davon vermutlich ein Großteil gekaufte Wähler, um die Demokratie zu wahren), in Köln waren es nur 40%. In Köln kam erschwerend hinzu, dass aufgrund schlampiger bürokratischer Arbeit sämtliche Wahlzettel neu gedruckt werden mussten, was einen erheblichen Kostenaufwand bedeutet.
Schlampige Behördenarbeit ist Resultat mangelnder Strafmaßnahmen, die für Demokratien typisch sind.
Es ist kein Zufall, dass Staaten, in denen Wahlhelfer und Angestellte willkürlich an die Wand gestellt werden, eine wesentlich höhere Arbeitseffizienz und Sorgfalt aufweisen!
Doch nicht nur die Demokratie an sich hat unerwünschte Nebenwirkungen, die zulasten des Staatshaushalts gehen. Auch konkrete Auswüchse des Demokratie-Irrsinns wie das (Frauen-)Wahlrecht richten mehr Schaden als Nutzen an. Zudem sind sie zu abstrakt und kompliziert, um von dem kleinen Mann überhaupt verstanden zu werden.

Weitere Mehrkosten, die ansonsten in Symbole zur Wahrung des Patriarchats gesteckt werden könnten (Kirchtürme, Minarette, langer Eugen, Post Tower und weitere Monumentalphalli, entstehen durch den monatelangen, aufwändigen und völlig sinnfreien Wahlkampf. In jeder vernünftigen Diktatur würde dieser Kostenaufwand wegfallen, weil es ohnehin nur eine Partei gäbe. Ein einmalig installiertes Herrscherstandbild in Bronze ist sehr viel kostengünstiger, langlebiger und einprägsamer als die ständig wechselnden Billig-Wahlplakate aus Pappe!

Die Kosten, die durch Demokratie und Wahlrecht entstehen und keinen Nutzen für die Gesellschaft haben, tragen natürlich die, die sich nicht wehren können: Die Steuerzahler!
Die eigentlich Verantwortlichen für diesen Anpassungswahn (Frauen,  Gleichmacher, Sozialliberale, Gutmenschen, Überkorrekte und Linksversiffte) müssen natürlich keine dieser Kosten tragen, weil sie zumeist arbeitslos sind und auf Kosten der braven Normalbürger leben. Dieser Dreistigkeit muss begegnet werden!

Ein Blick in die Geschichte zeigt ebenfalls deutlich, was Demokratisierung und Emanzipation die Universität und den ganzen Staat bisher gekostet haben:
Mit dem Recht für Frauen, studieren zu dürfen, mussten Frauentoiletten gebaut und sämtliche in der Universität verwendeten Texte in einfache Sprache umgeschrieben werden. Die erhöhte soziale Mobilität und nicht zuletzt die Emanzipation haben dazu geführt, dass wesentlich größere Hörsäle gebaut werden mussten. Diese müssen beheizt werden! Der Schluss, dass der Feminismus am Klimawandel schuld ist, ist also absolut logisch und beweist einmal mehr, wie schädlich es ist, wenn der Lebensraum der Frau über die Küche hinausgeht.

Die vorbildliche Klimabilanz des Mittelalters belegt, dass in hierarchisch und totalitär organisierten Staaten, in denen Frauen den gottgewollten Status von Haustieren genossen, wesentlich nachhaltiger gedacht und gelebt wurde. Generell haben Demokratisierung und Emanzipation in den letzten 200 Jahren zu einer massiven Verelendung unserer Gesellschaft geführt.

Daran hat sich bis heute nichts geändert. Alleine um Frauen in der Sprache sichtbar zu machen, werden jährlich Unsummen an Geldern ausgegeben. Ihnen wird eingetrichtert, sie sollten studieren und Karriere machen. Doch wer kümmert sich dann um den Haushalt? Wer kümmert sich um das Gebären und die Kindererziehung, wenn nicht die Frauen, deren einziger Existenzgrund doch die Reproduktion ist?

Durch die zusätzlichen Kosten sind die Themen Frauenwahlrecht und Demokratie zwar medial präsent, die vielen Negativschlagzeilen führen aber zu keinem positiven Eindruck. (Heißer Tipp für Logikprofis: Dieses Argument ist super, denn es macht das Problem selbst zu seiner Lösung. Und eben weil sich die Schlange hier so schön den Schwanz lutscht, kann kein Argument dagegen bestehen. Super trickreich, oder? Und dazu noch logisch. Wie praktisch!*)
Das Frauenwahlrecht und die Demokratie wirken ideologisch motiviert und unnötig teuer! Durch die finanzielle Belastung wird aktiv eine Verschlechterung der Situation erzwungen.

Der einzig logische Schluss aus dieser Situation ist die Forderung nach mehr Diktatur, mehr Unterdrückung der Frauen und weniger Emanzipation und Demokratie.
Anmerkung 1: Eigentlich hätten wir diesen Text gerne gegendert, wie es unserem linksversifften Naturell entspricht. Allerdings gehen wir davon aus, dass dabei die Ernsthaftigkeit der hier gestellten Forderungen untergraben würde, weswegen wir eindeutig nur die männlichen Bevölkerungsteile ansprechen. Alle anderen haben halt Pech gehabt, Gleichberechtigung kostet einfach zu viel Druckertinte.

Anmerkung 2: Natürlich ist dieser Artikel völliger Unsinn und satirisch gemeint. Eine Umbenennung des Studentenwerks halten wir absolut ernsthaft für dringend notwendig und sinnvoll! Wie unser Artikel hoffentlich gezeigt hat, kann Geld dabei kein Argument gegen Schritte der Emanzipation sein.

*Vgl.: Schopenhauer, Arthur: Die Kunst, Recht zu behalten. Hamburg 2009. Durch die Lektüre des berühmten Gendertheoretikers Schopenhauer und natürlich den weisen Gastbeitrag in der BAStA #738 sind wir auf dieses grandiose Argument gekommen. Alleine wären wir dazu nicht fähig gewesen.

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