Alle Jahre wieder…

zu den Wahlen zum 38. Studierendenparlament

Alle Jahre wieder erscheint ein Artikel über die Wahlen an der Uni – mittlerweile dürfte das für die meisten schon so gewohnt sein wie die Wahl selber.
Dabei ist die Wahl an der Uni nicht unwichtig – und in diesem Jahr gibt es sogar besonders viel zu entscheiden. Bei der Frage, was es zu wählen gibt, helfen wir euch gerne. Wie ihr wählen wollt, müsst ihr natürlich selber entscheiden.
Zunächst wird das Studierenden-Parlament (SP) gewählt. Das SP wählt den AStA, der eure Vertretung an der Uni ist. Bei der SP-Wahl könnt ihr entweder eine Liste oder eine Person wählen: Zunächst entscheidet eure Stimme darüber, wie stark die Liste (der gewählten Person), im Parlament vertreten ist. Die Personenstimmen entscheiden dann über die Reihenfolge der Personen auf der Liste, also welche Vertreter*innen später für eine Hochschulgruppe ins SP dürfen.
Zur Wahl stehen in diesem Jahr wieder die Jusos, der RCDS, die LUST, die Liberalen und die Piraten. Ebenfalls treten die Grünen, an, die im letzten Jahr nicht an der Wahl teilnehmen konnten, da sie ihre Listenbewerbung drei Sekunden zu spät abgegeben haben sollen. Neu dabei sind „die Liste“ und die Liste „KULT“.
Zurzeit besteht die Koalition im Parlament, die den AStA trägt, aus Jusos, Grünen, LUST und Piraten.
Darüber hinaus werden auch die universitären Gremien neu gewählt. Ihr könnt entscheiden, wer die studentischen Plätze in den entscheidenden Gremien der Uni besetzen darf. Leider haben Studierende in diesen Gremien keine Mehrheit. Zu wählen sind etwa Mitglieder des Senates, der grundsätzliche Entscheidungen über die Geschicke der Uni trifft und die Plätze in den Fakultätsräten. In den Fakultätsräten wird zum Beispiel über Prüfungsordnungen für eure Studiengänge entschieden. Außerdem werden auch der Beirat der Gleichstellungsbeauftragten und die Vertretung der studentischen Beschäftigen (in diesem Jahr zum ersten Mal) gewählt.
Außerdem könnt ihr auch in Urabstimmungen über zwei konkrete Sachfragen entscheiden: Zum einen darüber, ob der AStA weiterhin im Dachverband der der studentischen Vertretungen auf Bundesebene (fzs) vertreten sein soll und zum anderen, ob sich die Studierendenschaft bei der Uni für die Einführung einer Unicard aussprechen soll.
Es lohnt sich also, auf jeden Fall zur Wahl zu gehen.

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