Editorial #10

lailakettenDie Barbarisierung der Gesellschaft schreitet fort, so lautet die These dieser Ausgabe. Es wird gekämpft um leerstehenden Wohnraum, der dringend benötigt wird, um Freiräume für alternative Lebensformen. Der Tod des 17-jährigen Niklas in Bad Godesberg wird von rechten Gruppen ausgeschlachtet, um gegen Geflüchtete zu hetzen und in der Verteidigung um vermeintliche christliche Werte des Abendlandes gegenüber dem, was als fremd und bedrohlich wahrgenommen wird, tun sich die AfD und Politiker_innen der Linkspartei nicht viel.

Dies alles sind Anzeichen einer Gesellschaft, in der über Werte gestritten wird, die eigentlich selbstverständlich sein sollten und in der ehrbare Ziele zweckentfremdet werden, sofern sie zum eigenen Vorteil gereichen.
Es wird gestritten zwischen Bürger_innen, die mehr Beteiligung und Mitspracherecht fordern und einer Politik, die dieser in den Augen Vieler nicht genug Platz einräumt. Auch Studierende sind davon betroffen, wenn die Rentabilität und Wirtschaftlichkeit hindurchsickern bis zur Infrastruktur des Bonner ÖPNV und Buslinien eingestellt werden, die nur von Einzelnen genutzt werden.

Schließlich spielen auch Parteien bei der politischen Entscheidungsfindung eine große Rolle. Wie genau diese aussieht und inwiefern dies als problematisch zu bewerten sein könnte, auch darüber findet sich in dieser Ausgabe ein Beitrag.

Wie immer wünschen wir uns, dass die Artikel dieser Ausgabe Anstoß zu regen Diskussionen geben und freuen uns auf einen kritischen Meinungsaustausch über die Themen sowohl im Privaten als auch öffentlich in diesem Magazin. In diesem Sinne sind wie immer Gastartikel und Leser_innenbriefe herzlich willkommen und ausdrücklich erwünscht, insbesondere, wenn sie eine andere Meinung vertreten als die hier dargelegte.

Viel Vergnügen mit der neuen Ausgabe!

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