Editorial (Ausgabe #2)

laila.rAsylrechtsverschärfung und PEGIDA, Flucht und die Hoffnung auf ein sicheres Leben. Im ganzen Land wird gestritten, ob man denn noch Geflüchtete aufnehmen könne, während Menschen an den Grenzen ausharren müssen. Nicht nur vonseiten der mitte-rechten Parteien wird in „nützliche“ und „nicht nützliche“ Geflüchtete unterteilt, es wird bewertet, wer ein Recht auf ein menschenwürdiges Leben hat und wer nicht und anstatt das Menschenrecht auf Asyl umzusetzen, wird es immer weiter ausgehöhlt.
Auch in Bonn sind diese Entwicklungen zu spüren. Diese und die Schnittmenge zur Studierendenschaft möchten wir in dieser Ausgabe beleuchten und hoffen, euch mit der Auswahl der Artikel eine breite Betrachtung ermöglichen zu können.

Darüberhinaus findet ihr Berichte zur HoGeSa-Demonstration in Köln am 25.10., zu deren Gegenprotesten auch viele Bonner Studierende auf die Straße gingen und eine Auseinandersetzung mit dem studentischen Leben in Ippendorf.
Wie ihr bemerkt habt, präsentiert sich die Unizeitung seit der vergangenen Ausgabe in einem neuen Gewand, unter neuem Namen und teilweise in Farbe. Zu diesen Umgestaltungen gehören auch personelle Veränderungen.
So möchte ich mich an dieser Stelle als neue Chefredakteurin der Friedrichs Wilhelm vorstellen. Mein Name ist Laila, ich bin 21 Jahre alt und studiere Geschichtswissenschaft, Politik und Gesellschaft. Als Chefredakteurin möchte ich die Zeitung neu ausrichten. So wird von nun an in jeder Ausgabe ein Leitthema präsentiert, daneben werdet ihr ab dieser Ausgabe eine Unterteilung in Rubriken finden, um die Orientierung zu erleichtern. Es wird mehr Berichte geben, die sich mit der Stadt Bonn beschäftigen, zudem möchte ich Raum bieten für Karikaturen und Cartoons.

Wir hoffen, dass euch unser neuer Kurs gefällt.
Viel Spaß beim Blättern (bzw.: Klicken)!

Laila Riedmiller

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